Haus mit Garage zum Verkauf in Mühlhausen Innenstadt, Thüringen

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Wer meine Website gefunden hat, wird gemerkt haben, dass ich von England hierher kam, und zwar Ende 2004, um ein Haus zu bauen. Dass es zwei geworden sind, dafür ist eigentlich Bauingenieur Dietmar Frohn, damals noch bei Ingenieurbüro Harald Kellner in Mühlhausen, jetzt mit eigenem Ingenieurbüro, verantwortlich. Bei Interesse ist er per Email zu erreichen unter DIETMARFROHN@GMX.DE.

Herr Frohn hat das ganze Vorhaben beim ersten Haus so reibungslos durchgeführt und so interessant gemacht, dass ich gleich weitermachen wollte. Sie werden sehen, wenn Sie die Seiten muehlhausen moving there in der Menüleiste anklicken, es war doch der Mühe wert. In meinem Haus wohnt es sich wunderbar, und in diesem neuen wird es genauso sein. Nicht nur das - Mühlhausens Innenstadt hat noch so viele Möglichkeiten - es tut sich hier immer etwas. Aufregend!

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Und deswegen das zweite Haus, und mit größtenteils denselben Firmen, deren Namen, wie am ersten Haus, auf einem Schild draußen zu lesen sind. Qualitätsmäßig also ein Haus, in dem man das Gefühl hat, hier war man liebevoll am Werk, und die Handwerker haben ihr Bestes gegeben. Und noch mit Garage, wo doch jeder in dieser Stadt um seinen Parkplatz bangen muss bzw. dafür teuer bezahlen. Was soll es kosten? Verhandlungsbasis 150.000,- € . Wer Interesse hat kann mich über rachelkf@googlemail.com erreichen, oder sich an den Immobilienmakler Harald König http://www.koenigimmo24.de/ wenden.

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Die Lage ist fantastisch. In der ehemaligen Silbernen Ecke ganz in der Nähe der Stadtmauer, Bäckerei gegenüber, andere Geschäfte zwei Minuten weg zu Fuß. Um die Ecke die schöne Anlage am Hohen Graben mit gerade erneuertem Spielplatz. Die Spiegelsgasse, in der das Haus steht, ist eine sehr malerische kleine Gasse noch mit dem alten Pflaster und niedrigen Häuschen.

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Wie sieht es innen aus?

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Die Haustür ist eine echte alte Mühlhäuser Tür, von der Tischlerei Holz & Dekor fein restauriert. Links daneben ist die Türsprechanlage. Rechts daneben sind Anschlüsse für Analogtelefon (nach Bedarf mit DSL-Internet) und Kabelfernsehen, sowie auch ein Kabel zum Dach für eine Satellitenantenne. Die ziemlich breite Diele (Platz für einen Wandschrank) ist mit Granitplatten ausgelegt, die bis in den Abstellraum und das Gäste-WC gehen. Im Abstellraum ist ein Ausgussbecken und ein Anschluss für eine Waschmaschine. Unter der Treppe ist Platz für eine Garderobe oder Ähnliches. Hinten links, wenn man hineingeht, ist die Brandschutztür zur Garage. Im Erdgeschoss sind also die nützlichen Räume. Die Garage hat eine Wand mit sechs Steckdosen für eine Werkbank. Dort sind auch Gas-, Wasser- und Stromanschlüsse und Zähler. Am Eingang ist ein Bewegungsmelder für das Licht.

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Die Treppe ist handgefertigt aus Buche mit Geländer aus Carolina Pine. Durch die schöne goldene Holzfarbe bekommt das Haus ein sonniges Gefühl. Im ersten Obergeschoss sind ein breiter Flur, die Schlafzimmer (ein Doppelzimmer und ein Einzelzimmer) und das Badezimmer mit Wanne, Handwaschbecken, Toilette und Dusche. Wände und Boden sind hellbeige gefliest. In beiden Schlafzimmern sind Fernseh- und Telefonanschlüsse. Alle Fenster im Haus haben Holzrahmen, Rolläden außen, sind doppeltverglast und sechsteilig mit einem Fixfeld unten, damit man beim Öffnen das Fensterbrett nicht jedesmal räumen muss.

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Die beiden oberen Stockwerke sind mit Klicklaminat ausgelegt - Schiffsboden Farbe Buche, hell und sonnig. Das Dachgeschoss hat einen 1 m hohen Kniestock unter dem Satteldach, so dass alle Wände reichlich Platz für Schränke bieten. Nicht dass jemand denkt: Wohnen unterm Dach! Wieso das? Der Grund ist, dass man dort den schönsten Blick über die Dächer zur Marienkirche hat, viel zu schön für ein bloßes Schlafzimmer. Die Fenster zur Südseite in den beiden Gauben haben außen besonders breite Fensterbänke, ideal für viele Pflanzen. Im Giebel an der Ostseite ist im Wohnzimmer ein großes Doppelfenster mit besagtem herrlichem Blick. Über der Treppe ist ein Dachfenster, damit man im Treppenhaus Licht hat und lüften kann.

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Wenn man die Treppe zur obersten Etage hinaufkommt, ist gleich rechts die Küche mit Durchreiche zum Wohnzimmer. Ich fand immer, dass ich beim Arbeiten in der Küche ein bißchen von anderen abgeschnitten war. Da steht man und schafft, und die anderen sitzen bequem vorm Fernseher und gucken die Serien, die ich verpasse. Und meistens sind meine Lieblingssendungen gerade dann gewesen, wenn ich was anderes machen musste. Mit der Durchreiche hält man Verbindung, ganz abgsehen davon, dass man sich so das Hin- und Herlaufen spart.

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Das große Gaubenfenster in der Küche bekommt den ganzen Tag Sonne von Süden. Man könnte in der Ecke dort eine Eckbank hinstellen. Rechts davon ist die ganze Wand in der Höhe einer eventuellen Arbeitsfläche gefliest. Dort sind auch Wasseranschlüsse für die Spüle und ein Starkstromanschluss für den Elektroherd. Gegenüber der Küche ist ein kleiner Heizraum mit Gasbrennwertherme für Zentralheizung und Warmwasser und Platz für einen Staubsauger, zum Beispiel. Im Flur ist in der Decke eine Luke zum Dachboden mit Stauraum.

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Durch die teilweise schräge Decke wirkt das Wohnzimmer besonders gemütlich. Wenn man hineingeht ist rechts die Durchreiche zur Küche und eine Ecke mit Gaubenfenster, wo vielleicht ein Esstisch stehen könnte. Nach links kommt man zur Ostwand mit Doppelfenster und Sitzecke. Auch TV- und Telefonanschlüsse sind dort.

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An der großen Giebelwand nach Osten hin ist ein Doppelfenster mit schönem Blick, einmal zur Marienkirche mit ihrem hohen Turm, nachts beleuchtet, und einmal zur Wahlstraße Richtung Stadtmitte. Dass man so herrlich weit sehen kann, ist einer der Gründe, warum ich, sehr zum Staunen mancher Besucher, die Wohnräume nach oben verlegt habe.

Das Vorgängerhaus

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Es war ein Handwerkerhaus. Die Mühlhäuser Adressbücher nennen eine Serie von Handwerksmeistern als Besitzer im 19. Jahrhundert, vor allem zwei Webermeister. Die Namen habe ich auf einem kleinen Schild an der Hauswand verewigen lassen, ebenso die Namen der Firmen, die an dem jetzigen Bau beteiligt waren.

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Das Gebäude, im oberen Bild Juli 2006, wurde mehrmals umgebaut. Nach Rolf Aulepp, der die Geschichte der Häuser Mühlhausens genau erforscht hat, stammte das Balkenwerk teilweise aus dem späten Mittelalter, wurde aber im späteren Bau des 19. Jahrhunderts wieder verwendet. Im Erdgeschoss war eine Zeitlang ein Laden gewesen. Auch ein spätmittelalterlicher Keller war teilweise noch vorhanden, war aber verändert worden und dann eingebrochen, so dass er nicht mehr zu benutzen war, und dadurch auch die Stabilität des gesamten Hauses bedroht war.

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Als ich mich für das Haus zu interessieren begann, hoffte ich, es zu restaurieren, aber bei genauer Betrachtung stellte sich dies als sinnlos heraus. Es stand seit mindestens 20 Jahren leer. Putz und Schieferbehang waren nicht mehr vorhanden, und das ganze Gebäude zeigte Feuchtigkeitsschäden. Zuletzt neigte sich der Steinsockel bedenklich nach außen und die Fassade musste abgestützt werden, wie im lnken Bild von November 2007. Zumindest hätte ich gern, wenn ich denn neu bauen musste, in Anlehnung an den Baustil der anderen Häuser in der Gasse eine leichte Geschossvorkragung beibehalten. Das aber wurde mir nicht erlaubt, vermutlich aus Angst, es hätte "historisierend" gewirkt. Dass eine solche angedeutete Vorkragung auch sonst bei späteren Bauten in der Stadt häufig ist, spielte bei der behördlichen Entscheidung anscheinend keine Rolle.

Rohbau

Nach einer Baugrunduntersuchung von Dr. Ing. Alexander Gotschol der Firma IBEG konnte man mit der Gründung beginnen. Streifenfundamente wurden in 1,30 m Tiefe gesetzt. Auf den Bau eines neuen Kellers habe ich verzichtet, da durch die starken Fundamente der Platz sehr knapp wurde. Im ersten Bild sieht man den Zustand des Kellers direkt nach dem Abriss des Vorgängerbaus.

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haus_zum_verkauf_muehlhausen.txt · Last modified: 2008/09/06 23:03 by rfuecks